Geschichte
Wie alles begann. Was uns bis heute leitet.
DER ANFANG
Eine Haltung, die früh begann.
Clemens Dörr, Gründer von ELEMENTE CLEMENTE, wurde schon mit vierzehn Jahren durch seinen Onkel — einen der ersten Bio-Bauern Bayerns und Berater der frühen „Grünen" — für Nachhaltigkeit sensibilisiert. Massentierhaltung, Pestizide, Überfluss: Themen, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen haben.
1988 — DIE ERSTEN LEINENSÄCKE
2000 Leinensäcke aus dem Ersten Weltkrieg.
Sein Stiefvater betrieb einen Mode-Secondhand-Laden und glaubte schon damals daran, dass aus alten Stoffen Neues entstehen kann. Als sich Clemens Dörr 1988 mit Kandis & Kandismann selbstständig machte, erinnerte er sich an die französischen Leinensäcke vom Flohmarkt. Er kaufte 2000 Stück aus einem Lager der französischen Regierung — und machte daraus eine erste Herrenkollektion. Sie wurde bei Ludwig Beck und Uli Knecht geführt und kam nie aus der Mode.
2002 — ELEMENTE CLEMENTE
Recyceln und upcyceln als Prinzip.
Mit der Gründung von ELEMENTE CLEMENTE wurde Nachhaltigkeit zur zentralen Haltung. Bevor neue Ressourcen eingesetzt werden, wird zuerst gefragt, was sich reparieren, wiederbeleben oder weiterdenken lässt. Ein Produkt soll am Ende seines Lebens wieder in den Kreislauf zurückkehren können.
CRADLE TO CRADLE
Wir denken andersherum.
Statt erst zu entwerfen und dann Stoffe zu bestellen, kaufen wir hochwertige Rest-Leinenstoffe ein — und entwickeln daraus neue Designs. Der Stoff existiert bereits, nichts wird neu produziert. So folgt jede Kollektion so weit wie möglich dem Cradle-to-Cradle-Prinzip: konsequente Kreislaufwirtschaft statt linearem Verbrauch.
PRODUKTION MIT VERANTWORTUNG
Wo das CO₂ tatsächlich gemessen wird.
Unsere Fabrik in Tunesien erzeugt rund 70 Prozent ihrer Energie selbst. Jeder Schritt der Produktion wird auf seine Wirkung geprüft — denn gerade die Modebranche trägt eine besondere Verantwortung beim CO₂-Ausstoß. Das ist erst der Anfang, aber es ist der Maßstab, an dem wir uns messen.